Wo Gemüse hing und Früchte
Siehst du die Haken an der Decke?
Sie erzählen von einer Zeit, in der hier Gemüse, Früchte und Wein gelagert wurden. Das Gebäude ist über 500 Jahre alt. Dass daraus einmal ein Theater werden würde, konnte damals niemand ahnen.
Es brauchte zwei Menschen, die genau darin eine Möglichkeit sahen. Annemarie und Eugen Hotz verwandelten den dunklen Keller mit viel Ausdauer, einer klaren Vision und nicht zuletzt einigen Rattenfallen in einen Theaterraum. Am 6. November 1968 öffnete der Burgbachkeller seine Türen – als eines der ersten Kleintheater der Schweiz.
Eröffnet wurde mit einem Stück des Cabaret Durzug. In den Jahren danach standen Künstlerinnen und Künstler wie Gert Fröbe, Ines Torelli, Mani Matter, Emil Steinberger oder Dimitri auf der kleinen Bühne. Nicht wegen ihrer Bekanntheit erinnert man sich an sie. Sondern weil jede und jeder Teil der Geschichte dieses Hauses geworden ist.





