Nora. Eine Abrechnung

Eine Grenzgänger - Produktion

1879 erschien Henrik Ibsens gesellschaftskritisches Schauspiel «Nora (Ein Puppenheim)». 140 Jahre später gehen am 14. Juni 2019 über 140 000 Frauen in der Schweiz auf die Strasse, um für die Gleichstellung zwischen Mann und Frau zu demonstrieren. 2020 ist in Zeiten der Corona-Krise die Arbeit der Frauen plötzlich systemrelevant.

Deshalb bearbeiten die KünstlerInnen Ibsens Werk neu und stellen sich den Fragen, weshalb wir in der Gleichstellungsfrage noch nicht weiter sind und wieso es so schwierig ist, alte Rollenbilder aufzubrechen. 

Gemeinsam mit der Autorin Eva Rottmann wird das  Theaterstück entwickelt, welches einen möglichen oder unmöglichen Ausbruch dreier Frauenfiguren aus ihrem Familienidyll analysiert und reflektiert.

Wie viel Mut braucht es, um glücklich zu sein? Welchen Preis ist einem die eigene Freiheit wert? Wie kann man der Mensch werden, der man fühlt zu sein?

Ein Ausbrechen aus bestehenden Familienstrukturen bringt Ungeahntes ans Licht oder bestätigt lange Vermutetes. Im Spannungsfeld zwischen den moralischen Anforderungen des Umfelds und den eigenen Wünschen prallen persönliche wie auch gesellschaftliche Ansprüche aufeinander und wollen befriedigt werden.

 

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Künstlerische Leitung: Bettina Glaus

Stücktext: Eva Rottmann

Schauspiel: Kathrin Veith, Vera Bommer, Fabienne Trüssel

Raumkonzept/Bühne: Barbara Pfyffer

Kostüm: Medea Karnowski

Sounddesign: Giancarlo Della Chiesa

Grafik: Sarah Infanger

 

Zielpublikum

Oberstufe 

 

Themen für den Unterricht

Gleichstellung von Mann und Frau in unserer Gesellschaft

 

Dauer 

 

Vorstellung

Mittwoch 3. März | 20h

Freitag 5. März | 20h

 

Premiere findet am 6. Januar 21 statt, somit ist noch wenig Fotomaterial vorhanden

 



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