Mi 17. + Do  18. November | Theater | 20h

Nora Nora Nora


Eine Bühne, drei Frauen, unzählige Facetten einer Fragestellung: Wie geht die moderne 1000-Optionen-Gesellschaft mit der Erkenntnis um, von einer gleichberechtigten Rollenverteilung weit entfernt zu sein?

 

Was Henrik Ibsen vor 140 Jahren mit der Frauenfigur Nora verhandelte, erhält in Zeiten von Corona eine neue Dringlichkeit: die Gleichstellung in Gesellschaft und Familie. Im Spannungsfeld zwischen Wohlfühloase, Ohnmacht, Gerechtigkeit und Wertschätzung denkt die Theatergruppe Grenzgänger neue Narrative und stellt Positionen, Beziehungen und die Sicht auf das eigene Leben auf die Probe.

 

«Vielleicht bist du die freieste Frau von uns allen. Nora, Nora, Nora. Ich wüsste so gern, was aus dir geworden ist. Die Wiederholung tarnt sich als das Wunderbare. Und wir sitzen auf den Balkonen und klatschen.»

 

Angesichts von Millionen systemrelevanter Frauen stellt sich die Frage: liegt in der neuen Normalität die Chance für eine neue Rollenverteilung? Was sind wir bereit, dafür aufzugeben?

 

«Nora, Nora, Nora. Wir sind kein und dieselbe Person. Wir sind Möglichkeiten. Perspektiven einer radikalen Selbstfindung.»



Fr  19. November | Workshop | 18h

Gleichgestellt? Noch lange nicht!

Workshop zu «Nora Nora Nora» in der Frauenzentrale Zug


 

Bist du interessiert an Themen wie Gleichstellung, Gender und Geschlechterrollen und würdest dich ihnen gern mal von der künstlerischen Seite annähern? Möchtest du dich anschliessend gemeinsam mit anderen Frauen intensiver mit dem Thema des Stücks auseinandersetzen? Dieser Workshop mit Diana de Feminis gibt dir die Gelegenheit dazu.

 

Willkommen im Zeitalter der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, Frau zu sein! Im Theaterstück «Nora Nora Nora» – inspiriert von Henrik Ibsens «Nora oder Ein Puppenheim» – werden Rollenbilder und Familienmodelle auf unverstaubte und humorvolle Weise thematisiert und hinterfragt. Es stehen drei Noras auf der Bühne, die um ihre Selbstbestimmung, die Macht zur Selbstdefinition und Selbstverwirklichung fighten, tanzen und träumen. Vor allem aber wirft «Nora Nora Nora» die Frage auf, wo unsere Gesellschaft heute in Sachen Gleichstellung steht.

 

Wie stark identifizierst du dich mit Nora 1, Nora 2 oder Nora 3? Wo stehst du in deinem Leben(slauf)? Was sagt das Theaterstück zur aktuellen Situation der Frauen? Möchtest du manchmal davonlaufen, ausbrechen, etwas ganz Neues wagen?

 

Wir nehmen die Stimmung und die Themen des Theaterstücks auf, blicken zusammen nach innen und tauschen uns aus. Du schaust in den Spiegel und wagst einen Blick in deine Zukunft.

 

 

Wann?Wie?Wo?

 

Fr 19. November | 18h - 21h | In der Frauenzentrale Zug, Tirolerweg 8

 

CHF 150 | max. 15 Teilnehmerinnen

 

Bei Interesse melde dich frühzeitig an: mail@dianadefeminis.ch

 

dianadefeminis.ch


CHF 35 | 20 (ermässigt)


Eine Grenzgänger Produktion

 

Mit Kathrin Veith, Vera Bommer, Fabienne Trüssel

Künstlerische Leitung Bettina Glaus

Stücktext Eva Rottmann

Bühne Barbara Pfyffer

Umsetzung Bühnenbild Phil Wagner

Kostüm Medea Karnowski

Licht/Technik Jon Gyr

Tonspur Giancarlo Della Chiesa

Auge von aussen Anne-Christine Gnekow

grenzgänger-luzern.com

 

«Die Noras rufen dazu auf, das System zu verändern und nicht Althergebrachtes einfach zu verschieben.»

 

Zum Artikel der Luzerner Zeitung


Theater im Burgbachkeller | St.-Oswalds-Gasse 3 | 6300 Zug

041 711 96 30 | info@burgbachkeller.ch

 

ABENDKASSE UND BAR

Jeweils 60 Minuten vor Vorstellungsbeginn

 

VORVERKAUF

Kartenverkauf Theater Casino Zug | 041 729 05 05

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Mo - Fr 10.00 - 12.30h

 

 

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