So 24.Januar  10h   Di  2.Februar  19.30h | Mi  10.Februar  20.00h

Literarische Gesellschaft Zug


 

«Schweizer Verlage mit ihren Autorinnen und Autoren» heisst eine kleine Reihe der Literarischen Gesellschaft Zug. Sie umfasst drei Veranstaltungen im Januar und Februar 2021 im Theater im Burgbachkeller. Zu Beginn präsentiert sich jeweils ein Verlag und gibt Einblick in seine Schwerpunkte, seine Arbeit und sein Programm. Dann liest eine Autorin oder ein Autor des Verlages aus einem aktuellen Werk. Schliesslich folgt ein moderiertes Gespräch mit Verlagsvertretung und Autor oder Autorin. 

 

So 24. Januar

Die Verlegerin Judith Kaufmann stellt ihre vor acht Jahren gegründete edition bücherlese vor, wo vor allem belletristische Werke von Schweizer AutorInnen erscheinen. Sie stellt die Hauptakzente des Verlags vor und gibt insbesondere Einblick in den langen Prozess, wie aus einem Manuskript ein Buch wird.

Im zweiten Teil der Matinée liest der Berner Autor Thomas Röthlisberger aus seinem neuen Roman «Das Licht hinter den Bergen». Das Buch, das im Zweiten Weltkrieg in einem abgelegenen Bündner Hochtal spielt, ist eine Parabel über das Fremde. Der 66-jährige Autor erzählt darin in einer bildkräftigen Sprache über die erzwungene Migration der Anna Schwarz. Nachher diskutieren er und Verlegerin mit dem Publikum unter der Leitung von Thomas Heimgartner, der die Veranstaltung moderiert. 

 

Di 2. Februar

Der Verleger André Gstettenhofer stellt seinen Verlag für Belletristik und Sachbuch vor, der 2019 aus der Fusion der Verlage Salis und Elster entstanden ist. Er erzählt aus der Verlagsgeschichte und darüber, was es bedeutet, mit Anna Stern die Gewinnerin des Schweizer Buchpreises zu verlegen.

Denn diese preisgekrönte Autorin liest im zweiten Teil des Abends aus ihrem ausgezeichneten Roman «das alles hier, jetzt». Die Dreissigjährige präsentiert dem Publikum damit ihren vierten und formal gewagtesten Roman. Sie erzählt darin zweispurig in der Jetzt-Zeit und in der Erinnerungsspur von Familie und Wahlverwandtschaften und dem Verlust einer geliebten Person. Nach ihrer Lesung diskutieren sie und der Verleger mit dem Publikum unter der Leitung von Markus Sutter.  

 

Mi 10. Februar

Den Anfang macht der Basler Lenos Verlag, der vor kurzem sein 50-jähriges Bestehen feiern konnte. Die Lektorin Lucia Lanz stellt die Hauptakzente des Verlags vor und gibt insbesondere Einblick in ihre Tätigkeit als Lektorin, hat sie doch auch das zweite Buch des Zürcher Autors Werner Rohner lektoriert.

«Was möglich ist» heisst der hochgelobte Roman, vor drei Monaten erschienen. Aus diesem Werk, das von Aufbruch und Anfang, von Sehnsucht, Begehren und Verlust handelt, liest der 45-jährige Werner Rohner vor, den die Leiterin des Zentralschweizer Literaturhauses Sabine Graf als «den Autor mit der schönsten Lesestimme» bezeichnet. Nachher diskutieren er und die Lektorin mit dem Publikum unter der Leitung der Autorin Theres Roth-Hunkeler, die den Abend moderiert.

 


CHF 15 | 10 (Ermässigt)



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