Do   23.  April   Theater 20h

Satu Blanc

Emmy Hennings – Ein poetisches Verhör

 

Zürich, 1915

»Ihre Stadt ist sehr schön. Es ist alles so gediegen hier«, sagt Emmy Hennings (1885–1948) nach ihrer Flucht vor Krieg und Zensur in die neutrale Schweiz. In Zürich gründet sie zusammen mit ihrem späteren Ehemann Hugo Ball und anderen Exilkünstlern das Cabaret Voltaire. Sie kämpfen gegen Fremdenfeindlichkeit, Krieg und Hunger und für eine Aufenthaltsbewilligung.

 

»Ich bin so vielfach«, schreibt Emmy Hennings über sich selbst. Ihr unstetes Leben ist geprägt von absolutem Freiheitsanspruch. Sie ist Vortragskünstlerin, Dichterin, Tänzerin, Morphinistin, Gottessucherin, Muse und todessehnsüchtige Lebenskünstlerin. Ihre exzentrische Gestalt fasziniert Publikum und Kollegen gleichermassen.

 

Auch in Zürich wird ihr Leben von Drogensucht, Armut, Prostitution und Gefängnis überschattet. Emmy Hennings bleibt selbst in der Fremde eine Heimatlose unter den Heimatlosen.

ABGESAGT

Preise:

CHF 33
CHF 20 (Legi)



Theater im Burgbachkeller | St.-Oswalds-Gasse 3 | 6300 Zug

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