Di   21.  April   Lesung 20h

Kinga Tóth (Ungarn)

MariaMachina

 

«MariaMaschina» nennt Kinga Tóth ein prozesshaft entstehendes Werk, in welchem sie sowohl das Leben heiliger Frauen,  insbesondere der Muttergottes, als auch traditionelle Gebete und meditative klösterliche Tätigkeiten erforscht und gleichzeitig ins 21. Jahrhundert übersetzt. Die Künstlerin versteht «MariaMaschina» als eine moderne Gebetsarbeit. Es entstehen neue Gebete von Frauen von heute, die in ihrem Leben mit ähnlichen gesellschaftlichen Problemen wie Machtgefälle, Unterdrückung oder Gewalt konfrontiert sind wie ihre Schwestern aus der Geschichte. Tóths Gebete sind Weg- und Antwortsuche, wobei zur textuellen Ebene die audiovisuelle Performance als wesentliches Element mit hinzukommt. Eine wichtige Rolle spielen dabei Montage und Recycling als Techniken sowie der Einsatz von Haushaltsgegenständen und Devotionalien. 

 

Der Abend vermittelt einen Einblick in das komplexe Schaffen der Künstlerin durch Lesung, Performance und Gespräch.

 

Kinga Tóth (*1983, Ungarn) ist Schriftstellerin und Intermedia-Künstlerin. Ihre Texte inszeniert sie mit Performance und Installationen. 2019 erschien ihr Gedichtband «Maislieder». Für ihre Arbeit hat sie den Hugo Ball Förderpreis 2020 erhalten. Zurzeit ist Tóth Writer-in-Residence der Landis & Gyr Stiftung in Zug. Moderation: Urs-Beat Frei, Spezialist für christliche Sakralkunst.

 

Eintritt frei


Mit Kinga Tóth, Moderation: Urs-Beat Frei, Spezialist für christliche Sakralkunst

 

Ein Anlass der Landis & Gyr Stiftung in der Reihe «Residenzen»:

Seit bald 20 Jahren werden Schreibende aus (Süd-)Osteuropa für Werkaufenthalte in das stiftungseigene Atelierhaus der Landis & Gyr Stiftung auf dem Klosterareal Maria Opferung nach Zug eingeladen. Die Veranstaltungsreihe «Residenzen» bietet ihnen in Zug eine Plattform, um ihr Schaffen einer interessierten Öffentlichkeit vorzustellen.

 


Theater im Burgbachkeller | St.-Oswalds-Gasse 3 | 6300 Zug

+41 41 711 96 30 | info@burgbachkeller.ch

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